Steffen Konstandin

Geschäftsstellenleiter in Kleinsteinbach

Mit unserer Mitarbeitervorstellung möchten wir der Region ein Gesicht geben. Denn unser Slogan "Partner der Region" bedeutet für uns auch, die Menschen vorzustellen, die sich täglich für die Bank und für Sie einsetzen.

Diesen Monat stellen wir Ihnen Steffen Konstandin vor.  

Steffen Konstandin

Herr Konstandin, Sie haben bereits die Ausbildung bei der Volksbank gemacht, wurden mit 22 Jahren einer der jüngsten Geschäftsstellenleiter der Volksbank und haben sich unlängst zum Vertriebscoach weitergebildet. Was ist Ihr Erfolgsrezept?

Ich bin nie zufrieden mit dem was ich erreicht habe und suche immer neue Herausforderungen. Besonders liebe ich es "ins Wasser geworfen zu werden und erstmal schwimmen lernen zu müssen"

Warum haben Sie sich bei der Berufswahl für die Ausbildung zum "Bankkaufmann" entschieden?

Das war eher Zufall :-)
Als es in der Oberstufe im Gymnasium so langsam Richtung Bewerbungen ging meinte meine Mutter eines Tages: "Die Volksbank macht eine Infoveranstaltung für Bewerber. Die sind immer so gut gelaunt am Schalter. Denen scheint Ihr Job Spaß zu machen. Hör es dir doch einmal an" - Wirtschaft, Kundenumgang klang interessant. Und das "Vertriebsgen" hatte ich sowieso in die Wiege gelegt bekommen. Also hab ich mich beworben. Zu dem Zeitpunkt hätte ich mir allerdings nie träumen lassen, dass ich einmal selbst die Geschäftsstelle des besagten Schalters führen würde.

Was möchten Sie in Ihrem Job noch erreichen?

Der Beruf des Bänkers ist so vielseitig, dass es noch so einige Positionen und Bereiche gibt, die ich noch durchlaufen möchte. Ich darf ja noch fast 40 Jahre arbeiten :-)

Sie leiten in Kleinsteinbach die "dienstälteste" Geschäftsstelle der damaligen Volksbank Wilferdingen, welche am 3. September 1958, in einem ehemaligen Verkaufsraum eines italienischen Weinhändlers, eröffnet wurde. Was zeichnet ihre geschichtsträchtige Geschäftsstelle im Volksbank-Dorf Kleinsteinbach aus?

Die "Kloistoibacher" schenken ihrer Volksbank sehr hohes Vertrauen.  Wenn ich mich mit langjährigen Kunden unterhalte, war dies auch schon immer so. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass die Mitarbeiter der Kleinsteinbacher Geschäftsstelle sich seit Eröffnung 1958 stets verbunden fühlten mit dem Ort.

Auch aktuell haben wir ein bärenstarkes Team, welches sich auch stark mit dem Ort Kleinsteinbach identifiziert. Daniela Jock und ich als geborene Kleinsteinbacher genauso wie Sven Rohrhust der seit über 10 Jahren als "Frontmann" den Kleinsteinbacher Service gut im Griff hat.

Auch wenn der Arbeitsalltag manchmal stressig ist, arbeiten wir sehr gerne zusammen und haben immer Spaß. Das merken auch unsere Kunde und kommen immer wieder gerne zu uns in die Geschäftsstelle. Die Nachfrage nach unserem Service und der Beratung ist im Zeitalter von Onlinebanking noch immer groß. Das macht uns stolz und dies ist auch der Grund, wieso wir im April unsere Öffnungszeiten entgegen dem Trend erweitert haben.

Jeder benötigt eine Auszeit – wo finden Sie Ausgleich und Kraft?

Meine Liste an Hobbys ist recht lang, weshalb ich auch gerne einen 48-Stunden-Tag hätte. Wenn Zeit und Wetter es zulassen, setze ich mich am Liebsten auf mein Motorrad. Dann denke ich an nichts und konzentriere mich nur auf eines: Die nächste Kurve. Da dies im Winter nicht geht, stille ich da meinen Adrenalindurst auch mal auf Skiern oder Snowboard.  Meine kreative Ader lebe ich beim Trompete und Theater spielen sowie in der Holzschnitzerei aus, wobei ich zu letzterem leider viel zu selten komm. Ich koche sehr gerne und suche mir immer neue handwerkliche Projekte am Haus. Da kann es auch mal sein, ich entscheide spontan: "Nächste Woche mach ich einen Wanddurchbruch!" ;-)
Meine bessere Hälfte und meine Freunde helfen mir zusätzlich immer wieder von Alltagsstress abzuschalten.

Was darf nie in Ihrem Kühlschrank fehlen und warum?

Schokolade...warum? Weil es ohne nicht geht  :-)))

Worauf freuen Sie sich zur Zeit am meisten?

Auf Schnee. Dann macht das Autofahren im Winter doppelt soviel Spaß :-) Zusätzlich bricht bald die Faschingszeit an und ich bin selbst in einer schwäbisch-alemannischen Narrenzunft.

Herr Konstandin, Sie engagieren sich in Ihrer Freizeit in verschiedenen Vereinen. Musizieren und spielen in einer Theatergruppe. Wie wichtig ist Ihnen das Geschehen in einer Gemeinschaft aktiv mit zu gestalten und Teil der Region zu sein?

Hauptsächlich ist es nur ein Verein - der Musikverein. In diesem Verein ist auch unsere Theatergruppe entstanden. Die Kleinsteinbacher Vereine helfen sich aber natürlich untereinander und "man kennt sich". Wenn es die Zeit zulässt, besuche ich daher auch oft die "Events" der anderen Vereine. Vereine machen den Unterschied zwischen dem "Dorfleben" und der eher "unpersönlichen" Stadt. Ohne Vereine gäbe es keine Feste, wenig Kultur und Veranstaltungen. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass das Vereinsleben weiterhin aufrechterhalten wird.

Sie sind begeisterter Motorradfahrer. Sind Sie eher der Racer- oder Genießer-Typ und wo sind Ihre Lieblingsstrecken?

Ich muss gestehen ich bin ein Racer-Typ, möchte allerdings immer Herr der Lage sein. Das Risiko für Motorradfahrer ist schließlich hoch. Ich liebe enge, kurvenreiche Strecken. Da braucht es auch keine hohen Geschwindigkeiten um Spaß zu haben. Meine "Hausstrecke" befindet sich abseits der Schwarzwald-Hochstraße. Ich erklimme aber auch gerne Bergpässe mit dem Motorrad wie z.B. den Großglockner  mit 3.700m Höhe in Österreich. Die Landschaft geniese ich nur bei einer Pause. Dann ist allerdings der Ausblick hoch oben in den Bergen traumhaft :-)

Mit wem würden Sie gerne mal auf Tour gehen?

Ich habe keinen Wunsch. Ich fahre am Liebsten mit einem meiner besten Freunde, Musiker- und Theaterkollege. Wir fahren schon seit 9 Jahren zusammen Touren. Ca. 25.000 Landstraßenkilometer in 6 verschiedenen Ländern  haben wir schon gemeinsam "erfahren". Wir sind somit ein eingespieltes Team und der eine kennt genau das Fahrverhalten des anderen. Dies ist beim "Kolonne fahren" mit Motorrädern auch besonders wichtig.